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7. Internationale Konferenz für Politische Kommunikation – Mehr als Web 2.0 – Innovationen und Trends in den USA und Europa
Kongress, Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin, 21.-22. Juni 2009, mit Christian Kremer (stellv. Generalsekretär der EVP), Jim Margolis (Medienberater von Barack Obama), Prof. Karl Rudolf Korte (NRW School of Governance), Olivier Ubeda (Kommunikationsberater von Präsident Sarkozy) u.v.a.
Die Europa- und Kommunalwahlen sind ein wichtiger Meilenstein im Superwahljahr 2009. Mindestens so interessant wie Themen und politische Implikationen sind die Kampagnenstrategien und -techniken.
Deswegen zieht die Konrad-Adenauer-Stiftung vierzehn Tage nach den Wahlen eine Zwischenbilanz aus der Sicht der Wahlkämpfer. Dafür werden aktuelle Trends der Kampagnenkommunikation in ausgewählten europäischen Ländern und in den USA analysiert.
Beeinflusst vom amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2008 haben Kampagnenmacher in Deutschland und Europa neue Entwicklungen aufgegriffen und innovative Wege zur Mobilisierung von Wählern beschritten.
Wahlkampfexperten aus dem In- und Ausland werden Einblicke in ihre Arbeit sowie Kampagnen bieten und Best-Practice-Beispiele vorstellen. Mit Blick auf Kampagnenführung werden die Spezialisten über die verschiedenen Facetten moderner Wahlkämpfe sprechen und diese mit den Besuchern diskutieren – von der Identifizierung von Zielgruppen über die mediale Ansprache, Branding und Online-Vernetzung bis zur Schlussmobilisierung.
Die Konferenz wird in Kooperation mit Publicis Consultants durchgeführt und richtet sich an Interessierte aus Politik- und Kommunikationsberatung, Medien, Parteien und Wissenschaft.
Professionalisierung des PR-Berufsbildes
Vor 20 Jahren kamen noch zwei Drittel der PR-Berater aus den Redaktionen. Inzwischen sind es vor allem Akademiker, denn das Berufsbild hat sich gewandelt. Gefragt sind durchsetzungsstarke Kommunikationswissenschaftler. Journalisten kommen nur noch in Einzelfällen zum Zuge.
Fortsetzung in der Welt Online: www.welt.de/finanzen/karriere/article3067513
„Die Werbewirtschaft leidet unter der Finanzkrise“
Die Wirtschaftskrise wird zur Werbekrise. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE warnt Holger Jung, Gründer und Vorstand der Hamburger Kreativagentur Jung von Matt, vor sinkenden Marketingetats und übertriebenen Sparprogrammen bei seinen Kunden.
Zum Interview: www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,588651,00.html
Mittelstand als Arbeitgeber beliebt
Eine Umfrage des Personaldienstleisters DIS AG unter 10.000 Fach- und Führungskräften hat ergeben: Die Befragten haben eine klare Präferenz für kleine und mittelständische Unternehmen. Dies trifft für alle Branchen zu und ist auch weitestgehend unabhängig davon, ob die potentiellen Jobanwärter eher in operativen, strategischen oder in leitenden Positionen tätig sein möchten. 42,8 Prozent möchten am liebsten in einem mittelständischen Unternehmen arbeiten. Nur ein Drittel (33,4 Prozent) zieht es in ein Großunternehmen. Verbunden damit ist eine deutliche Aufstiegsorientierung: 27,5 Prozent der Befragten möchten künftig in leitenden Positionen arbeiten. Die Autoren der Studie erklärten das damit, dass den Fach- und Führungskräften überschaubare Strukturen mit größeren Freiräumen, viel Partizipation und schnellen Entscheidungen wichtig seien. Solche Voraussetzungen fänden sie vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Da diese oft in ländlichen Räumen angesiedelt seien, müssten die Bewerber mobil sein. Doch auch hier gibt die Studie Entwarnung, fast 60 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte würden für eine interessante Position umziehen.
Boom Branche Regierungs-PR
In den Bundesministerien ist die Zahl der Mitarbeiter in den letzten neun Jahren massiv gestiegen. Laut der Antwort auf eine Anfrage des Abgeordneten Volker Wissing an die Bundesregierung, wuchs am kräftigsten die PR-Abteilung des Auswärtigen Amtes, die seit 1998 68 PR-Kräfte hinzugewann und nun aus 113 Mitarbeitern besteht. An zweiter Stelle folgt das Innenministerium, in dem 12 neue Stellen hinzukamen und in welchem heute 27 PR-Profis beschäftigt sind. Einige Ministerien bauten jedoch auch Arbeitsplätze in der Öffentlichkeitsarbeit ab, beispielsweise das Finanzministerium. Insgesamt sind heute 1,5 Prozent der Mitarbeiter in Ministerien im PR-Bereich tätig, vor neun Jahren war es ein Prozent.