Personalblog Public Affairs
aktueller Informationsdienst für Personalentscheider und Personalexperten aus Public Affairs-AgenturenArchiv für Studien
Gehaltsentwicklung bei Bachelor
Zu Beginn des Bologna-Prozesses wurde der Bachelor aus Unkenntnis über die Bewertung meist dem FH-Diplom gleichgestellt. 2006 lag daher das Einstiegsgehalt für Bachelor-Absolventen durchschnittlich bei 36.918 Euro und für FH-Absolventen bei 37.783 Euro. Mittlerweile hat sich in den Unternehmen aber mehr und mehr die Erkenntnis durchgesetzt, dass es einen qualitativen Unterschied zwischen diesen beiden Abschlüssen gibt. Im vergangenen Jahr hat sich daher der Bachelor nur leicht auf 37.539 Euro verbessert, während FH-Absolventen im Durchschnitt schon 40.169 Euro jährlich verdienten Der Master liegt wie das Uni-Diplom mit 43.559 Euro beziehungsweise 43.012 Euro an der Spitze der Einstiegsgehälter, wobei der kleine Vorsprung bei den Master-Gehältern in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen ist.
Reputationsmessung kompakt: Leitfaden zum Download
Als Auftakt einer Reihe von Dossiers von DPRG Deutsche Public Relations Gesellschaft, Berlin und Universität Leipzig zu zentralen Themen des Kommunikations-Controlling klären Kerstin Liehr, Paul Peters und Ansgar Zerfaß in einer knapp 20-seitigen Publikation, was Reputation bedeutet und wie bei der Messung vorzugehen ist. Die Autoren verdeutlichen, mit welchen Methoden man die zentrale Zielgröße des Kommunikationsmanagements erfassen kann und welche Unterschiede dabei zu beachten sind. Sie stellen marktgängige Methoden (u.a. RepTrak, IREMS, Media Reputation Index) vor und beschreiben Fallbeispiele.
Das Dossier ist der Beginn einer Reihe, die die Universität Leipzig im Rahmen der Kooperation beim Portal communicationcontrolling.de mit dem Arbeitskreis „Wertschöpfung durch Kommunikation“ der DPRG initiiert hat. Praxisrelevante Themenfelder werden intensiv, allgemein verständlich und anschaulich dargestellt. Beschreibungen der Methoden, zentrale Kennzahlen, Fallstudien, ein Glossar und weiterführende Literatur/Links bieten einen kompakten Einstieg in die jeweilige Thematik. Die nächsten Dossiers werden sich mit der Evaluation der Presse- und Medienarbeit sowie dem Einsatz von Balanced Scorecards in der Kommunikation befassen.
Download des Dossiers: www.communicationcontrolling.de/…
Wachstumsmarkt Public Affairs
Die Mittel der in Deutschland tätigen Unternehmen und Verbände für Public Affairs steigen weiter. Selbst ein wirtschaftlicher Abschwung hätte keine Auswirkungen auf ihre Public Affairs-Arbeit. Dies ergab die jährliche Umfrage der Public Affairs- und Kommunikationsagentur Publicis Consultants unter Deutschlands Public Affairs-Verantwortlichen nach der parlamentarischen Sommerpause.
Mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen gibt an, 2008 mehr Ressourcen für ihre Public Affairs-Arbeit einzusetzen. 28 Prozent haben ihre Public Affairs-Abteilung auch personell aufgestockt. Nur sieben Prozent haben weniger finanzielle Ressourcen für die Public Affairs-Arbeit aufgewendet, neun Prozent haben die betreffende Abteilung personell verkleinert. Die wirtschaftliche Situation hat dabei kaum Auswirkungen auf die Public Affairs-Arbeit der Unternehmen. Für knapp zwei Drittel der Befragten hat weder die stabile Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr Folgen für ihre Public Affairs-Arbeit gehabt, noch würde ein möglicher wirtschaftlicher Abschwung Kürzungen der Public Affairs-Etats nach sich ziehen.
61 Prozent der befragten Unternehmen arbeiten mit externen Beratern oder Agenturen zusammen. Immer mehr Unternehmen verzichten darauf, sich langfristig an eine Agentur zu binden. Stattdessen arbeiten sie auf Projektbasis mit externen Dienstleistern zusammen. Bei der Auswahl des Dienstleisters legen die Unternehmen Wert auf Erfahrung im politischen Bereich, Vernetzung mit Entscheidungsträgern und auf die Leistungen des Dienstleisters bei früheren gemeinsamen Projekten.
Was die Arbeit der Bundesregierung angeht, so ist bei den Public Affairs-Verantwortlichen inzwischen Ernüchterung eingekehrt. Besonders die Steuer- und Wirtschaftspolitik der Großen Koalition kritisieren die Befragten. Mit der Steuerpolitik sind über die Hälfte der Befragten unzufrieden, mit der Wirtschaftspolitik 37 Prozent.
„Eine der wichtigsten Erkenntnisse unserer Umfrage ist, dass klassische Wirtschaftspolitik für die Unternehmen wieder deutlich wichtiger geworden ist als Umweltpolitik“, sagt Axel Wallrabenstein, Geschäftsführer von Publicis Consultants. „Aber auch die Steuerpolitik bleibt 2009 eines der wichtigsten Politikfelder. Hier gibt es eine große Erwartungshaltung an die politischen Entscheider.“
Für das Wahljahr 2009 erwarten die Public Affairs-Verantwortlichen größere Auswirkungen auf ihre Arbeit durch die Europawahl als durch die Themen- und Personenprofilierung vor der Bundestagswahl.
Für die im August bereits zum siebten Mal durchgeführte Umfrage hat Publicis Consultants | Deutschland die Antworten von 43 Public Affairs-Verantwortlichen großer Unternehmen und Verbände in Deutschland ausgewertet. Insgesamt waren 225 Fragebögen versendet worden.
Weitere Informationen unter:
http://www.publicis-consultants.de/html/pages/research_studien_data5497.htm
Image-Barometer: Die Berliner Agenturszene
Wer ist der beliebteste Arbeitgeber der Agenturszene? fragte die diesjährige Spring Study von Busch-Janser Personalmanagement und 452 Agenturmitarbeiter gaben ihre Meinung zu Auswahlkriterien, Karrierezielen sowie ihre Einschätzung zur Reputation, Arbeitsklima und Entwicklungsmöglichkeiten von 25 Agenturen der Berliner Szene ab.
Gleich vorweg: Der Marktführer Pleon ist auch in der Einschätzung der Teilnehmer „Meister aller Klassen“ – aber nur fast. Die beiden Verfolger um die Marktführerschaft fischerAppelt und Scholz & Friends sind Pleon in Punkto Bekanntheit, Reputation, Arbeitsklima, Entwicklungschancen auf den Fersen. Doch geschlagen geben muss sich Pleon nur beim Arbeitsklima – gegenüber Johanssen+Kretschmer.
Die jährliche Studie zu Branchentrends gibt Agenturmitarbeitern und Absolventen Einblicke in die aktuelle Entwicklung der Agenturszene. Mit dem diesjährigen Ranking entsteht ein Imagebarometer, das den Agenturen und den Interessierten als Informationsquelle dient: Welches Ansehen hat die Agentur in der Szene? Wie attraktiv ist sie für Führungs- und Nachwuchskräfte? Die zu bewertenden Unternehmen wurden im Februar durch eine Vorabstudie ermittelt.
An den Ergebnissen der Studie können Personaler Entwicklungs-potentiale für das Personalmarketing ablesen und Führungs- und Nachwuchskräfte erhalten einen Überblick und können gezielter nach ihrem Wunscharbeitgeber suchen. Wer im Ranking oben steht, hat damit bessere Aussichten auf die besten und kreativsten Köpfe.
Die Spring Study ist eine jährlich stattfindende Erhebung von Busch-Janser Personalmanagement. Die aktuellen Ergebnisse können genauso wie die der letzten Jahre abgerufen werden unter:
8. August 2008
Öffentlichkeitsarbeit unterstützt die Mitarbeiterrekrutierung
Die Aufgabe, ein Unternehmen für potenzielle Bewerber interessant zu machen, wird zunehmend auch als Thema der Öffentlichkeitsarbeit wahrgenommen. Dies bestätigt die aktuelle Expertenbefragung „Employer Branding – ein Konzept auf dem Vormarsch“ der index Agentur für strategische Öffentlichkeitsarbeit und Werbung GmbH aus Berlin. Für die Studie hat index die Antworten von 258 Kommunikations- und Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen ausgewertet. Sie kann auf der Website www.index.de kostenfrei bestellt werden.
Fast die Hälfte der Unternehmen (ca. 45 Prozent) hat die Mitarbeitergewinnung bereits als strategisches PR-Ziel erkannt und entsprechende Konzepte ausgearbeitet oder wird dies in Kürze tun. Die Effekte, welche die Umfrageteilnehmer durch PR- und Marketingmaßnahmen für realisierbar halten, sind dabei beachtlich: Etwa 90 Prozent der Teilnehmer erwarten „mehr Initiativbewerbungen“ durch Employer Branding, jeweils 82 Prozent geben an, dass eine „höhere Beachtung von ausgeschriebenen Stellen“ und „mehr Besucher im Job-Bereich der Unternehmens-Website“ erzielt werden können.
„Bessere Bewerbungen“ erwarten dagegen nur 40 Prozent. Für besonders wichtig für die Mitarbeitergewinnung halten die Personal- und Kommunikationsverantwortlichen die allgemeine Bekanntheit des Unternehmens (72 Prozent), Zukunftsfähigkeit (72 Prozent), Marktpositionierung (66 Prozent) und Markenbeliebtheit (38 Prozent).
State of the Art in Public Affairs
Das European Centre for Public Affairs (ECPA) und das European Public Affairs Directory haben jetzt eine Online- Befragung zum „State of Public Affairs 2008″ gestartet. Ziel der Befragung ist, das Know-how europäischer Public Affairs Experten in die europäische Transparenz-Initiative einfließen zu lassen. Sollen die Normierungen in der Transparenz-Initiative von Siim Kallas ein Erfolg werden, braucht es die fachliche Kompetenz und Praxiserfahrung europäischer Public Affairs Spezialisten – so die Überzeugung der Berufsverbände.
Bis 5 März 2008 haben Public Affairs Experten die Möglichkeit zur Teilnahme. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden den Auftakt zur diesjährigen ECPA Annual Conferenz, 5. März 2008, in Brüssel bilden.
Zur Studie: www.comres.co.uk/ECPA
Gesundheitspolitik bleibt Sorgenkind der Lobbyisten
Public Affairs-Umfrage von Publicis Consultants: Unternehmen erwarten für 2008 Stillstand in wichtigen Politikfeldern
Berlin – 14. Februar 2008. Die jährliche Umfrage der Public Affairs-Agentur Publicis Consultants unter Deutschlands Unternehmenslobbyisten zeigt: Die Public Affairs-Fachleute der in Deutschland tätigen Unternehmen rechnen nicht damit, dass sich die Große Koalition in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode mit entscheidenden gesetzlichen Veränderungen befassen wird. Für die bereits im sechsten Jahr durchgeführte aktuelle Public Affairs-Umfrage hat Publicis Consultants | Deutschland rund fünfzig Antworten ausgewertet.
Stillstand seitens des Gesetzgebers erwarten die Experten besonders in den Politikfeldern Forschungs- und Technologiepolitik (66 Prozent), Außenhandelspolitik (63 Prozent) sowie Sozialpolitik und Bildungspolitik (beide: 59 Prozent). Insgesamt wird für die zweite Hälfte der Legislaturperiode in vielen Politikfeldern eher mit einer Verschlechterung der politischen Rahmenbedingungen gerechnet. In der Wirtschaftspolitik werden sogar von 72 Prozent der Public-Affairs-Fachleute negative Entwicklungen erwartet.
Bei der Frage nach der Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung im vergangenen Jahr erzielte die Gesundheitspolitik das mit Abstand schlechteste Ergebnis – 62 Prozent der befragten Public Affairs-Fachleute sind in diesem Bereich unzufrieden mit der Politik der Bundesregierung. Für 2008 erwarten sie sogar eine Verschlechterung der gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen. Allerdings sind, insgesamt gesehen, die Befragten mit der Arbeit der großen Koalition im Jahr 2007 zufriedener als im Vorjahr.
Zu den wichtigsten Themenfeldern in der Public Affairs-Arbeit in Deutschland gehören 2008 der Bereich Nachhaltigkeit und die Klimadebatte. „Es gibt einen klaren Lobby- und Positionierungstrend hin zu grünen Themen“, sagt Axel Wallrabenstein, Geschäftsführer der Beratungsagentur Publicis Consultants. „In den vergangenen Jahren war stets die Wirtschaftspolitik der wichtigste Politikbereich aus Unternehmenssicht. Sie ist jetzt von Platz eins verdrängt worden – zugunsten der Umweltpolitik.“ 69 Prozent aller befragten Unternehmen bewerteten die Umweltpolitik mit dem höchstmöglichen Wert als „sehr wichtig“. Diese höchste Priorität gestanden der Wirtschaftspolitik nur 66 Prozent der Befragten zu.
75 Prozent der befragten Unternehmen erwarten im Jahr 2008 als Konsequenz der Klimadebatte gesetzliche Veränderungen, die sich direkt auf ihr Handlungsumfeld auswirken. Nur sechs Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Klimadebatte keine gesetzlichen Änderungen zur Folge haben wird, die von Bedeutung für das Unternehmen sind. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass beinahe 71 Prozent der Unternehmen dabei sind, ihre Public Affairs-Arbeit im Hinblick auf die Klimadiskussion zu verstärken.
Insgesamt geht der Trend hin zu einer Ressourcensteigerung im Bereich Public Affairs. Die Hälfte aller befragten Unternehmen hat im vergangenen Jahr mehr in diesen Bereich investiert. Nur drei Prozent der Befragten haben ihre Ressourcen gekürzt.
Weitere Informationen unter: www.publicis-consultants.de
Kontakt:
Jessica Pokropp
Chausseestraße 8
10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 820 82-518
jessica.pokropp[at]publicis-consultants.de
Jeder hat so seine Lieblinge
Dem neuesten PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor nach, sind
politische Auftraggeber bei PR-Agenturen recht unbeliebt. Auftraggeber aus dem Bereich Öffentlicher Sektor und Politik wurden auf Nachfrage nach den beliebtesten Arbeitgebern am seltensten genannt.
In derselben Umfrage wählten 133 Pressesprecher aus diesem Bereich wiederum die besten PR-Agenturen ihrer Branche. Pleon liegt dabei mit 13 Stimmen vorn:
1. Platz: Pleon mit 13 Stimmen
2. Platz: Scholz & Friends mit 9 Stimmen
3. Platz: fischerAppelt mit 7 Stimmen
4. Platz: Johanssen + Kretschmer sowie Loesch Hund Liepold Kommunikation mit je 6 Stimmen
6. Platz: Media Consulta sowie Publicis Consultants mit je 5 Stimmen
8. Platz: A&B one mit 4 Stimmen
9. Platz: Zum goldenen Hirschen mit 3 Stimmen
Gute Aussichten auf eine schnelle Karriere
PR-Experten mit akademischer Ausbildung haben nach einer Umfrage der Universität Leipzig gute Chancen nach Ihrem Abschluss sofort in den Beruf einzusteigen. Von 130 Absolventen des Studiengangs Kommunikationsmanagement und Public Relations, fanden 72 Prozent innerhalb von drei Monaten eine erste Anstellung, davon 60 Prozent innerhalb der PR-Branche. Lediglich zehn Prozent der Absolventen der vergangenen zehn Jahre warteten länger als sechs Monate auf eine Anstellung. Zudem seien nicht nur die Chancen auf einen raschen Berufseinstieg gut, auch könnten die Absolventen in Ihren Berufsfeldern schnell aufsteigen. Zum Zeitpunkt der Befragung hatte bereits die Hälfte eine Leitungsposition inne. Hierfür seien aber auch häufige Arbeitsplatzwechsel nötig, so das Ergebnis der Studie.
BJP-Spring Study 2007: Stellenanzeigenstudie
Liebe Personalentscheiderin, lieber Personalentscheider,
wie besetzen Sie Ihre Vakanzen? Nutzen Sie Ihre Website zur Ausschreibung der offenen Positionen, suchen Sie die geeigneten Kandidaten über Online-Stellenbörsen oder führen Sie Vorstellungsgespräche in den virtuellen Welten des Second Life?
Die gute alte Stellenanzeige in Printmedien wirkt für den Personalrecruiter 2.0 vielleicht angestaubt, dennoch ist Sie nach wie vor eines der meißtgenutzten Rekrutierungsinstrumente.
In der Spring Study 2007 wollen wir den Stellenwert von Anzeigen für die PR- und Public Affairs-Branche genauer unter die Lupe nehmen – ganz konkret: Wo schaltet wer für welche Positionen Anzeigen? Für die Public Affairs-Branche ist außerdem interessant und durch eine inhaltliche Auswertung von Stellenanzeigen ermittelbar, welches Profil der perfekte Bewerber mitbringen muss.
Das Ergebnis viel eindeutig aus:
1. Print lebt
2. Vor allem die Besetzung einer Beraterstelle lohnt eine Anzeige
3. Es gibt noch kein einheitliches Stellenprofil für Public Affairs
Die Details finden Sie auf den folgenden Seiten – viel Spaß bei der Lektüre!
Download Stellenanzeigenstudie
Für Rückfragen hierzu stehen wir Ihnen wie immer gerne persönlich zur Verfügung und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
- Florian Busch-Janser -