Personalblog Public Affairs

aktueller Informationsdienst für Personalentscheider und Personalexperten aus Public Affairs-Agenturen

Archiv für September, 2007

Gute Aussichten auf eine schnelle Karriere

PR-Experten mit akademischer Ausbildung haben nach einer Umfrage der Universität Leipzig gute Chancen nach Ihrem Abschluss sofort in den Beruf einzusteigen. Von 130 Absolventen des Studiengangs Kommunikationsmanagement und Public Relations, fanden 72 Prozent innerhalb von drei Monaten eine erste Anstellung, davon 60 Prozent innerhalb der PR-Branche. Lediglich zehn Prozent der Absolventen der vergangenen zehn Jahre warteten länger als sechs Monate auf eine Anstellung. Zudem seien nicht nur die Chancen auf einen raschen Berufseinstieg gut, auch könnten die Absolventen in Ihren Berufsfeldern schnell aufsteigen. Zum Zeitpunkt der Befragung hatte bereits die Hälfte eine Leitungsposition inne. Hierfür seien aber auch häufige Arbeitsplatzwechsel nötig, so das Ergebnis der Studie.

WE DO’s Kassenschlager

5 Jahre mögen in mancher Biografie nur wenige Kapitel einnehmen, bei der Agentur WE DO reicht das Erlebte trotzdem für eine Kino-Verfilmung: Zumindest luden die Geschäftsführer Gregor Blach und Christoph Scheller vergangenen Mittwoch zur Jubiläums-Sause in Kino International – wie immer detailverliebt: Die Einladung wurde in Form eine Kinoplakates zugestellt und die Eintrittskarten zum Blockbuster „we did, we do, we’ll do“ waren folgerichtig eine Kino-Karte, selbstverständlich nur „gültig für die geöste Vorstellung“. Nach der Vorstellung feierten die zahlreich erschienene Mitarbeiter und Freunde der Agentur ausgelassen. Urteil: Gelungenes Personalmarketing!

Kinoplakat5jahreWEDO

BJP-Spring Study 2007: Stellenanzeigenstudie

Liebe Personalentscheiderin, lieber Personalentscheider,

wie besetzen Sie Ihre Vakanzen? Nutzen Sie Ihre Website zur Ausschreibung der offenen Positionen, suchen Sie die geeigneten Kandidaten über Online-Stellenbörsen oder führen Sie Vorstellungsgespräche in den virtuellen Welten des Second Life?

Die gute alte Stellenanzeige in Printmedien wirkt für den Personalrecruiter 2.0 vielleicht angestaubt, dennoch ist Sie nach wie vor eines der meißtgenutzten Rekrutierungsinstrumente.

In der Spring Study 2007 wollen wir den Stellenwert von Anzeigen für die PR- und Public Affairs-Branche genauer unter die Lupe nehmen – ganz konkret: Wo schaltet wer für welche Positionen Anzeigen? Für die Public Affairs-Branche ist außerdem interessant und durch eine inhaltliche Auswertung von Stellenanzeigen ermittelbar, welches Profil der perfekte Bewerber mitbringen muss.

Das Ergebnis viel eindeutig aus:
1. Print lebt
2. Vor allem die Besetzung einer Beraterstelle lohnt eine Anzeige
3. Es gibt noch kein einheitliches Stellenprofil für Public Affairs

Die Details finden Sie auf den folgenden Seiten – viel Spaß bei der Lektüre!

Download Stellenanzeigenstudie

Für Rückfragen hierzu stehen wir Ihnen wie immer gerne persönlich zur Verfügung und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

- Florian Busch-Janser -

personalblogger-Interview zum „Erfolgsfaktor Familie“

Interview Florian Busch-Janser mit Sofie Geisel, Leiterin des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie“

Was ist das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“?
Das Netzwerk ist eine Initiative des Familienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelkammertags (DIHK) und richtet sich deutschlandweit an Unternehmen, die sich stärker familienorientiert ausrichten wollen. Es versteht sich als Informationsbörse, als „Unternehmenslotse“ und als Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen zu
Aspekten rund um das Thema Familie und Arbeitswelt. Das Netzwerk ist Teil des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie. Unternehmen gewinnen“ und eröffnet Unternehmen einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema familienfreundliche Arbeitswelt.

Welche Ziele verfolgt ihr Netzwerkbüro beim DIHK in Berlin?
Wir sehen uns als Servicestelle für Unternehmen und IHKs, die sich für das Thema Vereinbarkeit interessieren und wollen das Netzwerk so gestalten, dass es für Unternehmen attraktiv ist, beizutreten. Dabei geht es uns natürlich auch darum, aktiv Unternehmen zu gewinnen, damit der Austausch im Netzwerk für die Mitglieder auch fruchtbar ist. Im Moment sind 500 Unternehmen im Netzwerk, das möchten wir gerne so schnell wie möglich verdoppeln! Besonders wichtig ist uns dabei, gerade auch mittelständische Unternehmen anzusprechen, die meist familienfreundlicher sind als sie selber wissen!

Was hat ein Unternehmen davon, wenn es im Netzwerk ist?
Wir bieten unseren Unternehmen ganz konkret drei kostenlose Services an.
Zuallererst sind wir „Lotse“ für Netzwerkunternehmen, die ganz konkrete Fragen haben: Wie kann man Eltern bei Betreuungsproblemen unterstützen? Wie kann man den Wiedereinstieg gestalten, damit Eltern schnell und ohne Stress wieder in den Job kommen können? Welche Möglichkeiten einer familienorientierten Arbeitszeitgestaltung gibt es? Bei solchen und anderen
Fragen vermitteln wir Informationen, Quellen und konkrete Beispiele. Außerdem planen wir 1-2 exklusive Veranstaltungen für die Netzwerkunternehmen, bei denen jeweils ein spezielles Thema und ein moderierter Erfahrungsaustausch der Unternehmen im Mittelpunkt stehen werden. Dabei wollen wir den Unternehmen ein bundesweites Forum geben, auf dem Sie ihr Engagement für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie darstellen können.

Gibt es Kontaktmöglichkeiten für die Mitglieder untereinander?
Selbstverständlich. Zusätzlich zu den exklusiven Veranstaltungen bieten wir unseren Mitgliedsunternehmen Zugang zu einer online Interaktions- und Kommunikationsplattform, auf der sie sich austauschen und Kontakt zu Ansprechpartnern anderer Unternehmen aufnehmen können. Für viele Unternehmen ist dies auch deswegen interessant, weil sie sich und ihr Engagement dort öffentlichkeitswirksam darstellen können.

Was muss ein Unternehmen tun, um Mitglied zu werden?
Das ist sehr einfach. Auf unserer Website http://www.erfolgsfaktor-familie.de/netzwerk kann man sich kostenlos und unverbindlich als Mitglied registrieren. Zudem freuen wir uns, wenn die Unternehmen Kontakt mit uns aufnehmen und uns ihre Praxiserfahrung vorstellen. Dann haben wir gute Möglichkeiten, das Unternehmen prominent zu platzieren.

Weitere Informationen:
Sofie Geisel, Projektleiterin
Tel: 030 / 20 30 8-61 01
Mail: netzwerkbuero@berlin.dihk.de
Internet: www.erfolgsfaktor-familie.de/netzwerk

Anspruch auch auf freiwillige Bonuszahlungen

Auch wenn sich viele Unternehmen im Arbeitsvertrag vorbehalten, zusätzliche Leistungen wie Boni, Weihnachts- oder Urlaubsgeld nur freiwillig zu bezahlen und jederzeit damit aussetzen zu können, dürfen sie die Gratifikationen nicht so einfach still und heimlich streichen. Das urteilte jetzt das Landesarbeitsgericht Köln. Soll es in einem Jahr mal nichts oder nicht so viel wie gewohnt geben, muss der Chef die Mitarbeiter zumindest rechtzeitig vorher über die Nichtauszahlung informieren. Andernfalls könnten die Arbeitnehmer je nach Sachlage mit dem Hinweis auf Vertrauensschutz vielleicht doch auf der vollen Zahlung bestehen.

Karrierechancen dank Geisteswissenschaften

Unternehmen wissen zu wenig über die Qualifikation von geisteswissenschaftlichen Bewerbern und trauen ihnen zu wenig zu. Das ist eines der Ergebnisse einer Befragung von 423 Geisteswissenschaftlern durch das Karrierenetzwerk e-fellows.net. Trotzdem verläuft die Jobsuche für die meisten problemlos: 40,9 Prozent hatten bereits vor Ende Ihres Studiums ein Jobangebot in der Tasche. 26 Prozent fanden innerhalb von drei Monaten eine Stelle; ein Jahr oder länger brauchten nur drei Prozent.

Karrierechancen dank Geisteswissenschaften

Unternehmen wissen zu wenig über die Qualifikation von geisteswissenschaftlichen Bewerbern und trauen ihnen zu wenig zu. Das ist eines der Ergebnisse einer Befragung von 423 Geisteswissenschaftlern durch das Karrierenetzwerk e-fellows.net. Trotzdem verläuft die Jobsuche für die meisten problemlos: 40,9 Prozent hatten bereits vor Ende Ihres Studiums ein Jobangebot in der Tasche. 26 Prozent fanden innerhalb von drei Monaten eine Stelle; ein Jahr oder länger brauchten nur drei Prozent.

Antidiskriminierungsgesetz auf dem Prüfstand

Eigentlich sollte das neue Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG), das vor einem Jahr in Kraft trat, Bewerber vor Diskriminierung schützen. Doch es hat einen unerwartet negativen Effekt: Aus Angst vor Klagen nennen die meisten Unternehmen inzwischen keine Gründe mehr für eine Absage.
Bewerber erfahren nicht mehr, welche Kriterien sie aus dem Rennen geworfen haben. „Aufgrund des AGG äußern wir uns jetzt überhaupt nicht mehr dazu, weder mündlich noch schriftlich“, betonte Hans-Christoph Kürn, Leiter des E-Recruiting bei Siemens, auf einem Treffen des Arbeitskreises „E-Recruiting“ im eco-Verband der deutschen Internet-Wirtschaft. „Mich persönlich ärgert das sehr. Denn offenes Feedback ist für die Kandidaten sehr wichtig, damit sie nicht dieselben Fehler mehrmals machen müssen.“
Ohnehin halten Personalmanager nicht viel vom AGG: In einer Umfrage des Online-Stellenmarktes Stepstone erklärten nur 15,4 Prozent der Befragten, das neue Gesetz sei sinnvoll. Vor allem die unsichere Rechtslage macht den Personalchefs zu schaffen (67,1 Prozent), aber auch die Aufbewahrung von Bewerberdaten (35 Prozent) und die neuen Regeln für Stellenanzeigen (31 Prozent).

Mehrheit der Beschäftigten arbeitet länger als vereinbart

Die fünfte Erwerbstätigenbefragung durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und das Bundesinstitut für Berufsbildung kommt zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland länger arbeitet als vertraglich vereinbart. So leisten 61 Prozent der 20 000 Befragten mehr als vierzig Wochenstunden ab, obwohl nur etwa ein Drittel (35,4 %) Arbeitsverträge mit diesen Wochenarbeitszeiten haben. Zudem gehen viele Beschäftigte Nebentätigkeiten nach, so dass etwa jeder Fünfte (21,4 Prozent) mehr als 48 Stunden pro Woche arbeitet.