Personalblog Public Affairs

aktueller Informationsdienst für Personalentscheider und Personalexperten aus Public Affairs-Agenturen

Archiv für August 9, 2007

Kostenloser Ratgeber zum PR-Einstieg

Das Magazin Focus liefert einen kostenlosen Ratgeber für den beruflichen Einstieg in die Medienbranche: Berufsjournal Kommunikationsberufe – Wege in Medien und Marketing“. Das 120 Seiten lange Sonderheft bietet mit ausführlichen Berufsprofilen einen Überblick über Berufe in der Kommunikationsbranche und gibt praktische Tipps für den Karrierestart. Die Übersicht wird ergänzt durch Experteninterviews, aktuelle Arbeitsmarktanalysen und zahlreiche Adressen von Unternehmen und Ausbildungsinstituten.
Weitere Informationen und Bestellung unter www.focus.de/berufsjournal

„Deklaration Praktikum“ gegen Ausbeutung

Mit der „Deklaration Praktikum“ haben Praktikumsgeber aus der PR-Branche und anderen Wirtschaftzweigen Rahmenbedingungen für faire Praktika vereinbart. Diese freiwillige Selbstverpflichtung umfasst die Zusage, Praktikanten die Grundlagen aller Tätigkeitsbereiche zu vermitteln und deren Arbeit angemessen zu vergüten.
„Deklaration Praktikum“ ist eine Initiative des Instituts für Kommunikationsmanagement der Fachhochschule Osnabrück. Im Gegenzug sollen die Studenten praxisnäher ausgebildet und besser auf den Berufsalltag vorbereitet werden, indem die sozialen Kompetenzen der Studenten gestärkt werden. Pleon, Tui und Bahlsen gehören zu den Erstunterzeichnern.

Besser zu den Kleinen

Ist ein Konzern das ideale Sprungbrett für den Karriereeinstieg? Offenbar nicht! Nach einer Umfrage von Jobscout 24 sehen sich nur 18 Prozent der Bewerber in internationalen Firmen beruflich am besten aufgehoben. Die befragten Absolventen und Personaler favorisieren vielmehr den Karrierestart in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Trotzdem werden vor allem Konzerne mit Bewerbungen überhäuft, während Mittelständler mühsam nach Fachkräften suchen müssen. Vor allem die Zugkraft von großen Marken und die anfangs besseren Gehälter sind dafür verantwortlich. Dabei hat ein Berufsstart in kleineren Unternehmen einige Vorteile: Anders als in großen internationalen Konzernen konzentrieren sich Entscheidungen und Verantwortlichkeiten in mittelständischen Betrieben oft auf einen überschaubaren Personenkreis. Mitarbeiter haben so die Möglichkeit, zügig Einblick in diese Prozesse zu gewinnen, sich schnell zu entwickeln und oft frühzeitig verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen.

Junior-Werber

Auf dem GWA Junior Agency Day werden Studenten beinahe zu echten Werbern. Sieben Teams aus Studenten und Studienleitern erhalten von Agenturen eine praxisnahe Aufgabe aus dem Werbealltag. Diese muss unter betriebswirtschaftlichen wie kreativen Gesichtspunkten gelöst werden. Das Ziel ist es, am konkreten Praxisbeispiel die Agenturarbeit kennen zu lernen und sich in Teamarbeit und Wettbewerbssituation zu probieren.
Am Ende des Semesters präsentieren die Studenten ihr Kommunikationskonzept vor den Vertretern der jeweiligen Partneragentur und später auf dem GWA Junior Agency Day, an dem alle Teams zusammen kommen Eine Jury wählt das beste Konzept aus und das Siegerteam wird zum Effi in Berlin eingeladen, einem der wichtigsten Events der Branche. Der Wettbewerb hat sich als Eintrittskarte in die Agenturen etabliert: Viele ehemalige Teilnehmer arbeiten inzwischen als Berater, Designer oder Texter in namhaften Agenturen.
Der 10. GWA Junior Agency Day fand am 27.Juli in Wiesbaden statt.
Weitere Informationen unter www.gwa.de.