Personalblog Public Affairs

aktueller Informationsdienst für Personalentscheider und Personalexperten aus Public Affairs-Agenturen

Archiv für August, 2007

Dein Handy ist top. Du auch?

Es ist schon interessant, was man sich heutzutage einfallen lassen muss, um Auszubildende zu motivieren. Folgende Anzeige hat sich die IHK Koblenz ausgedacht:

Dein Handy ist top. Du auch?

Dein Handy ist top. Du auch?
Ausbildende Unternehmen stellen an Dich mindestens so hohe Ansprüche wie Du an Dein Handy. Besser, Du bis vorbereitet. Hast Du das Zeug für eine erfolgreiche Ausbildung? Checke es selbst. Wichtige Tipps und Hinweise: www.ausbildung-ist-zukunft.de

Kostenloser Ratgeber zum PR-Einstieg

Das Magazin Focus liefert einen kostenlosen Ratgeber für den beruflichen Einstieg in die Medienbranche: Berufsjournal Kommunikationsberufe – Wege in Medien und Marketing“. Das 120 Seiten lange Sonderheft bietet mit ausführlichen Berufsprofilen einen Überblick über Berufe in der Kommunikationsbranche und gibt praktische Tipps für den Karrierestart. Die Übersicht wird ergänzt durch Experteninterviews, aktuelle Arbeitsmarktanalysen und zahlreiche Adressen von Unternehmen und Ausbildungsinstituten.
Weitere Informationen und Bestellung unter www.focus.de/berufsjournal

„Deklaration Praktikum“ gegen Ausbeutung

Mit der „Deklaration Praktikum“ haben Praktikumsgeber aus der PR-Branche und anderen Wirtschaftzweigen Rahmenbedingungen für faire Praktika vereinbart. Diese freiwillige Selbstverpflichtung umfasst die Zusage, Praktikanten die Grundlagen aller Tätigkeitsbereiche zu vermitteln und deren Arbeit angemessen zu vergüten.
„Deklaration Praktikum“ ist eine Initiative des Instituts für Kommunikationsmanagement der Fachhochschule Osnabrück. Im Gegenzug sollen die Studenten praxisnäher ausgebildet und besser auf den Berufsalltag vorbereitet werden, indem die sozialen Kompetenzen der Studenten gestärkt werden. Pleon, Tui und Bahlsen gehören zu den Erstunterzeichnern.

Besser zu den Kleinen

Ist ein Konzern das ideale Sprungbrett für den Karriereeinstieg? Offenbar nicht! Nach einer Umfrage von Jobscout 24 sehen sich nur 18 Prozent der Bewerber in internationalen Firmen beruflich am besten aufgehoben. Die befragten Absolventen und Personaler favorisieren vielmehr den Karrierestart in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Trotzdem werden vor allem Konzerne mit Bewerbungen überhäuft, während Mittelständler mühsam nach Fachkräften suchen müssen. Vor allem die Zugkraft von großen Marken und die anfangs besseren Gehälter sind dafür verantwortlich. Dabei hat ein Berufsstart in kleineren Unternehmen einige Vorteile: Anders als in großen internationalen Konzernen konzentrieren sich Entscheidungen und Verantwortlichkeiten in mittelständischen Betrieben oft auf einen überschaubaren Personenkreis. Mitarbeiter haben so die Möglichkeit, zügig Einblick in diese Prozesse zu gewinnen, sich schnell zu entwickeln und oft frühzeitig verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen.

Junior-Werber

Auf dem GWA Junior Agency Day werden Studenten beinahe zu echten Werbern. Sieben Teams aus Studenten und Studienleitern erhalten von Agenturen eine praxisnahe Aufgabe aus dem Werbealltag. Diese muss unter betriebswirtschaftlichen wie kreativen Gesichtspunkten gelöst werden. Das Ziel ist es, am konkreten Praxisbeispiel die Agenturarbeit kennen zu lernen und sich in Teamarbeit und Wettbewerbssituation zu probieren.
Am Ende des Semesters präsentieren die Studenten ihr Kommunikationskonzept vor den Vertretern der jeweiligen Partneragentur und später auf dem GWA Junior Agency Day, an dem alle Teams zusammen kommen Eine Jury wählt das beste Konzept aus und das Siegerteam wird zum Effi in Berlin eingeladen, einem der wichtigsten Events der Branche. Der Wettbewerb hat sich als Eintrittskarte in die Agenturen etabliert: Viele ehemalige Teilnehmer arbeiten inzwischen als Berater, Designer oder Texter in namhaften Agenturen.
Der 10. GWA Junior Agency Day fand am 27.Juli in Wiesbaden statt.
Weitere Informationen unter www.gwa.de.

Das Ende der Lohnsteuerkarte naht

Die Bundesregierung will bis 2011 das beleghafte Lohnsteuerkartensystem in eine digitale und zentrale Steuerdatei überführen. Die Lohnsteuerkarte aus Papier wird damit der Vergangenheit angehören. Das geht Regierungskreisen zufolge aus dem Entwurf des Jahressteuergesetzes 2008 hervor, den das Bundeskabinett heute verabschieden will. Das Gesetz sieht die Umstellung auf ein komplett elektronisches Verfahren vor. Dafür wird jeder Bürger eine bundeseinheitliche Steuernummer erhalten, außerdem wird eine zentrale Datei mit allen steuerlich relevanten Daten aufgebaut.

Arbeitgeberdarlehen

Das Bundesfinanzministerium hat die steuerrechtliche Bewertung von Arbeitgeberdarlehen durch neu festgelegt. Der geldwerte Vorteil bemisst sich zukünftig nach dem Unterschiedsbetrag zwischen dem marktüblichen Zins und dem Zins, den der Mitarbeiter im konkreten Einzelfall zahlt. Nähere Informationen unter www.personal-office.de.

Die Suche nach dem besten Arbeitgeber

Im Jahr 2008 wird das Great Place to Work Institute erneut Deutschlands beste Arbeitgeber küren. Durch diesen Wettbewerb kann ein Unternehmen ein Urteil von seinen Mitarbeitern über seine Attraktivität als Arbeitgeber erhalten und Verbesserungsmöglichkeiten können aufgezeigt werden. Außerdem ist eine Platzierung unter den hundert besten Arbeitgebern ein wichtiger Schritt, das Unternehmen zu einer Marke auf dem Arbeitsmarkt zu machen.

Teilnehmen kann jedes deutsche oder ausländische Unternehmen sowie jede öffentliche oder private Organisation ab einer Mindestgröße von 50 beschäftigten Mitarbeitern in Deutschland, die Anmeldung ist noch bis zum 15. September möglich. Mehr Informationen zu Kosten und den Teilnahmebedingungen unter www.greatplacetowork.de.

Personalwerbung unter Palmen

Der Aufschwung am Arbeitsmarkt ist da. Was man sich nicht alles einfallen lassen muss.

In den letzten Monaten gab es eine Reihe positiver Meldungen vom Arbeitmarkt. Nach Jahren stetig steigender Arbeitslosenzahlen ist in einigen Branchen inzwischen gar von Fachkräftemangel die Rede. Um da die „besten Köpfe des Landes“ auf sein Unternehmen aufmerksam zu machen ist einiges an Einsatz und Investition gefordert. So zeigen drei Beispiele von Unternehmensberatungen, dass man den besten Studenten und Absolventen offenbar mehr bieten muss, als einfach nur einen Job.

The Boston Consulting Group stellt  mit der „Strategy School“ Studierenden im Hauptstudium sowie Absolventen und Young Professionals ihre Arbeitsweise und Unternehmenskultur vor und bietet dort die Möglichkeit, in Vorträgen und mit intensiver Teamarbeit die Strategieberatung von BCG näher kennen zu lernen.
Bewerbung bis zum 3. August 2007 an: strategyschool2007@bcg.com, nähere Informationen unter: http://www.bcg.de/strategyschool2007

McKinsey lädt unter dem Motto „Spiel gestalten” Studierende sowie Berufsanfänger aller Fachrichtungen vom 12.-14.10.07 nach Österreich ein. Dort haben die Teilnehmer die Gelegenheit, in einer praxisnahen Fallstudie einen möglichen Sponsor für die Fußball-WM 2010 in Südafrika zu beraten, wobei ihnen Franz Beckenbauer beratend zur Seite steht. Auf diese Weise können die Teilnehmer McKinsey und seine Beratungsstrategien näher kennen lernen. Bewerbungen bis zum 13. August online oder per Post an Vanessa Berg, McKinsey & Company, Magnusstraße 11, 50672 Köln, nähere Informationen unter: http://www.passion-wanted.mckinsey.de.

Deloitte bietet vom 20. 09.07 bis zum 23.09.07 ausgewählten Wirtschaftsstudenten die Möglichkeit im spanischen Alicante an zwei praxisnahen Fallstudien zu arbeiten und so den Alltag eines Managementberaters kennen zu lernen. Bewerbungen und Informationen: Manja Seidel, 069/97 13 73 78,  spanien@deloitte.de, www.deloitte.com.